Interpreten

 

CDs – Interpreten

 

Als Interpreten werden hier nur die Solisten der oben angegebenen CDs aufgeführt, soweit die Künstler es wünschten und über sie Angaben zur Verfügung standen.

 

Bregman, Elena

Osterkorn, Natascha

De Smet, Marc Michael

Reh, Jana

Fiedler, Uta

Reumschüssel, Christine

Hentrich, Wolfgang Steinbach, Falko German/English

Kirichenko, Anna

Stöckigt, Siegfried

Kraußer-Vistèl, Almuth

Vandré, Philipp

Malke, Jörg-Peter

Vistèl, Douglas

  Minh, Ton Nu Nguyet

 

 

lena Bregman, Pianistin

wurde in Minsk (Weißrußland) geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie absolvierte eine Ausbildung im Fach Klavier am Musiklyzeum und an der Musikhochschule in Minsk sowie privat bei Prof. Haumov an der Musikhochschule (»Tschaikowski-Konservatorium«) in Moskau. 1978 war Elena Bregman Preisträgerin beim 4. Internationalen Ciurlionis-Wettbewerb der Pianisten in Vilnius.

Sie lebt seit 1992 als freischaffende Pianistin in Berlin und gibt Solo- und Ensemblekonzerte. Seit 1999 übt sie eine Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Lausitz in Cottbus und an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin aus.

 

lena Bregman, Pianistin


 

 

ta Fiedler, Violinistin

erhielt ihren ersten musikalischen Unterricht mit fünf Jahren an der Musikschule Neustrelitz (Mecklenburg/Vorpommern). Nach mehrjähriger Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Berlin im Fach Violine studierte sie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Wolf-Dieter Batzdorf und an der Hochschule der Künste Berlin bei Michel Schwalbé und Thomas Brandis. Sie ist Gründungsmitglied des Petersen-Quartetts, war Konzertmeisterin und Solistin im RIAS-Jugendorchester und nahm an verschiedenen CD-Produktionen teil. An der Staatskapelle Berlin war sie als Substitutin tätig, erhielt für eineinhalb Jahre ein Engagement im Orchester der Deutschen Oper und ist seit 1989 Geigerin im Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) in Berlin.

 

 

olfgang Hentrich, Violinist

wurde 1966 in Radebeul bei Dresden geboren. Er besuchte die Dresdner Spezialschule für Musik und erhielt Unterricht bei Prof. Rudolf Ulbrich und Frau Prof. G. Schröter. Nach dem Studium an der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden erhielt er eine Zusatzausbildung in der Meisterklasse von Prof. Gustav Schmahl und Prof. Rudolf Ulbrich (Streichquartett). 1987 wurde Wolfgang Hentrich 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und widmete sich gleichzeitig als Primarius des Chemnitzer Konzertmeisterquartetts und der sächsischen Kammerphilharmonie dem Kammermusikspiel.

 

 

nna Kirichenko, Pianistin

ist eine der bekanntesten Nachwuchspianistinnen der Ukraine. Schon in jungen Jahren gastierte sie als Solistin und Kammermusikerin im osteuropäischen und westlichen Ausland. Seit ihrem erfolgreichen Debüt mit dem Philharmonischen Orchester Odessa 1981/82 arbeitet sie mit verschiedenen Orchestern ihrer Heimat zusammen. Sie ist Preisträgerin von internationalen und nationalen Wettbewerben. Als Kammermusikerin trat sie u.a. an der Seite von Reinhold Friedrich (Trompete), Karl Leister (Klarinette) und Klaus Tunemann (Fagott) auf. Anna Kirichenko ist Dozentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.


lmuth Kraußer-Vistèl, Pianistin

besuchte in Berlin die Spezialschule für Musik und war dort Schülerin bei Galina Iwanzowa im Fach Klavier. Sie studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Dieter Zechlin und Renate Schorler, erhielt ein Zusatzstudium bei Amadeus Webersinke in Dresden und am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Gleb B. Axelrod.

Die junge Pianistin gewann mehrere Wettbewerbe als 1. Preisträgerin, u. a. den nationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig und den Franz-Liszt-Wettbewerb in Weimar. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil (u. a. bei Rudolf Kehrer und Menahem Pressler) und gab Solo- und Kammermusikabende u. a. in Deutschland, Ungarn und Rußland.

Almuth Kraußer-Vistèl lebt in Berlin; neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie auch als Klavierpädagogin tätig. Die künstlerische Zusammenarbeit als Duo mit dem kubanischen Cellisten Douglas Vistèl begann 1991 in Moskau.

 

 

örg-Peter Malke, Schauspieler

erhielt seine Schauspielausbildung bei der Theaterpädagogin und Regisseurin Christa Staudacher. Seit 1999 ist er regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu erleben (Schloss Einstein - Kinderserie, Abschnitt 40 - Serie RTL, Der Heiland auf dem Eiland - Sitecom RTL). Neben Tätigkeiten als Synchronisator und Moderator war er als redaktioneller Mitarbeiter für Sat 1 beschäftigt. 2002 übernahm er die Titelrolle in Der Schauspieldirektor von Mozart. Derzeit arbeitet Jörg-Peter Malke an der Theaterproduktion Die Freivermählten nach Erich Mühsam in der Rolle von Camillo Rack.

 

 

on Nu Nguyet Minh, Pianistin

erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei ihrer Mutter. Von 1974 bis 1979 studierte sie am Tschaikowski-Konservatorium Moskau bei Prof. Jakow Flier und Samuel Alumjan. Bei Prof. Tatjana Nikolajewa hatte sie von 1980 bis 1983 eine Aspirantur inne und lernte anschließend noch zwei Jahre bei Prof. Alice Kezeradze-Pogorelich.

Bei internationalen Klavierwettbewerben errang sie 1974 ein Diplom beim Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb, 1980 einen dritten Preis beim Smetana-Wettbewerb und 1984 einen zweiten Preis beim italienischen P.-Neglia-Wettbewerb.

Seit 1980 konzertiert Ton Nu Nguyet Minh regelmäßig in fast allen Ländern Europas, in Lateinamerika sowie in Asien und hat zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen gemacht.

Seit 1985 lehrt Ton Nu Nguyet Minh an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin.

 

Siehe Schriften: Stufen und Intervalle. Ein Komponist zwischen Gesellschafts- und Notensystemen

 

 

 

atascha Osterkorn, Pianistin und Sängerin

geboren 1969 als Natalja Aleksandrowa in Engels an der Wolga. 1975 - 1988 Besuch der Gnessin-Musikschule und der Fachschule der Künste in Rostow am Don. 1988 - 1993 Studium an der Gnessin-Musikakademie in Moskau mit Diplom als Bakkalaureus der Musik, Pädagogin und Solistin.

In dieser Zeit Konzerttourneen durch Deutschland und Gastspiel in New York. Seit 1993 freischaffend in Berlin als Pädagogin, Korrepetitorin und Konzertpianistin, u.a. in verschiedenen Theaterproduktionen; Konzerttourneen mit Barbara Thalheim; CD- und Filmproduktion mit der Sängerin Christine Schäfer; Zusammenarbeit als Solistin mit dem Filmorchester Babelsberg im Konzerthaus am Gendarmenmarkt; tourt seit 1994 auch als Sängerin durch Deutschland mit einem Repertoire von russischen Romanzen, Volks- und Zigeunerliedern, aus dem 1998 eine eigene CD Day and Night entstand. Gemeinsame Programme mit Christine Reumschüssel seit 1997.

 

 

 

ana Reh, Sängerin

erhielt bis 1991 eine klassische Gesangsausbildung und studierte an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar bei Prof. Gudrun Fischer, anschließend arbeitete sie mit Anneliese Kolberg. Nach einem Engagement am Landestheater Mecklenburg/Neustreliz  folgten Gastverträge an Theatern in Bautzen, Görlitz, Frankfurt/Oder und Neustrelitz. Seit 1999 hat sie eine Festanstellung an der Komischen Oper Berlin.

Neben eigenen Konzertreihen u.a. mit Liederzyklen von K. Schwaen, O. Benninghoff, R. Bredemeyer, W. Th. Heyn, R. Hirschfeld und A. Peer Kähler, wirkte Jana Reh bei der Produktion Zirkus um Zauberflöte mit und hatte Gastauftritte mit »Vier im Konzert« neben Annekathrin Bürger, Uschi Brüning und Barbara Kellerbauer. Im August 1998 sang sie eine Rundfunkproduktion für DeutschlandRadio mit Liedern nach Theodor Fontane.

 

 

ristine Reumschüssel, Pianistin

geboren 1958 in Radeberg bei Dresden. 1971 - 1976. Studium an der Spezialschule und 1976 - 1980 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. 1979 Examen im Fach Klavier der klassischen und der Jazz-Abteilung. Seitdem freiberuflich tätig. Auftritte mit verschiedenen Rock- und Big Bands.

In- und Auslandstourneen u.a. mit Barbara Thalheim, Mikis Theodorakis, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und einigen seiner Kammerbesetzungen, Hans-Eckardt Wenzel, der Schauspielerin Annekathrin Bürger, Ekkehard Schall u.a.; zahlreiche Rundfunk- und Filmmusik, Platten- und Fernsehproduktionen. Mitwirkung in Programmen des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt, des Berliner Ensembles - u.a. mit George Tabori - und weiterer Bühnen.

Seit 1997 intensive schöpferische Korrespondenz mit Kurt Schwaen, Uraufführungen mehrerer seiner Kompositionen in unterschiedlichsten Besetzungen und Genres.

 

 

 

alko Steinbach, Pianist

geboren 1957 in Aachen, hatte sein Konzertdebut im Alter von 12 Jahren. Seine erste Klavierlehrerin war Grete Selle.Nach einem ersten Preis im Wettbewerb Jugend musiziert  begann er sein Klavierstudium als Jungstudent an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Tony Wirtz. Er absolvierte die Reifeprüfung mit Auszeichnung und beendete sein Studium, in Köln mit dem Konzertexamen. Ein Advanced-Studies - Studium führte ihn zur Guildhall School of Music and Drama nach London zu Craig Sheppard.

 

Er belegte internationale Meisterkurse in der Schweiz, Österreich, England und Deutschland bei Prof. Tatjana Nikolajewna und Peter Feuchtwanger (Solo) und Dietrich Fischer-Dieskau (Liedbegleitung). Neben einem Stipendium vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) wurde er von der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW unterstützt. 1999 erhielt er ein Stipendium der Universität von New Mexico zur Übersetzung seines Buches Klaviertechnisches Kompendium. Jahrelang war er Vorsitzender des Vereins für Neue Musik Klang Köln.

 

Sein Repertoire reicht von Bach bis zur zeitgenössischen Neuen oder Aktuellen Musik. Hier liegt sein spezielles Interesse mit Uraufführungen von Paul Dessau, Thomas Reiner, Stefan Thomas, Kurt Schwaen, Oliver Trötschel u.a. und auch eigenen Klavierimprovisationen mit Stimme. Einige Werke sind ihm gewidmet.

 

Er konzertiert regelmäßig in den USA und in Europa. Die Saison 1999-2000 führte ihn nach Italien, Frankreich Deutschland und in die USA u.a. nach Rom, Köln, Regensburg, San Francisco, Albuquerque und Minneapolis. Darüber hinaus ist er in vielen wichtigen Internationalen Festivals aufgetreten.

 

Falko Steinbach hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Disc (7 CDs), Radio, Video und Fernsehen eingespielt. Darunter eine CD zugunsten von amnesty international und der Casa Alianza-Kinderhilfe für Guatemala. Seine CD six take enthält Stücke von bekannten zeitgenössischen Komponisten und präsentiert Steinbach als Komponisten.

 

Seit August 1999 ist Falko Steinbach Professor für Klavier an der University of New Mexico in den USA

 

Kontakt: T/Tfax  001-505-277-4925

 

 

alko Steinbach, Pianist

born 1957 in Aachen, had his concert debut at the age of twelve. His first teacher was Grete Selle. After receiving a first prize in the piano-competition Jugend Musiziert, he began his studies at the Music Conservatory of Cologne as a Special Student with Tiny Wirtz. He graduated cum laude and finished his studies in Cologne with a doctorate.

A DAAD scholarship of the German government rounded off his Advanced Studies at the Guildhall School of Music and Drama in London.

 

Falko Steinbach has taken international master classes in Switzerland, Austria, England and Germany with Prof. Tatjana Nikolajewa and Peter Feuchtwanger (solo-playing) as well as Lied-accompaniment with Dietrich Fischer-Dieskau. He has performed in various important International Festivals and can be heard regularly in concert in Germany and abroad. Besides a DAAD scholarship of the German government, he received a Grant from the Stiftung Kunst und Kultur

Of the state NRW to produce two CD`s and most recently a Grant of the University of New Mexico to translate his book Klaviertechnisches Kompendium. Several years he was chair of Klang Koeln, an association for contemporary music in Cologne/Germany.

 

His repertory reaches from Bach to contemporary classical music. New Music is one of Falko Steinbach`s special interests, which he ever more frequently is opening to new audiences in the form of lecture concerts. He has premiered a number of works in this genre (e.g. by Paul Dessau, Thomas Reiner, Stefan Thomas, Kurt Schwaen, Oliver Trötschel), some of which have been dedicated to him.

Falko Steinbach has done numerous recording for compact disc (7 CD`s), radio, video and television. Among them a benefit DC with works of Bach, Beethoven, Mozart, Chopin and Bartók whose proceeds got to the Casa Alianza-Children`s Aid of Guatemala and amnesty international. His most recent CD (six take) includes pieces by renowned contemporary German composers and presents Steinbach as a composer.

 

Since August 1999, Falko Steinbach has been Assistant Professor for Piano as the University Of New Mexico in Albuquerque.

 

THE PRESS

Steinbach plays like the composer he is, with a strong narrative sense and informed structural grasp. His approach resembles that of pianists like Alfred Brendel and Maurizio Pollini, who submerge themselves in the composer`s intention, going deep into the score.

Joanne Hoover, Albuquerque Journal

 

Contact: T/Sfax  001-505-277-4925

 

 

 

iegfried Stöckigt, Pianist und Komponist

wurde 1929 in Lengenfeld (Vogtland) geboren. Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Hugo Steurer. Ab 1952 Dozent an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. 1. Preis beim internationalen Pianistenwettbewerb in Genf 1959.

Zählte zu den profiliertesten Pianisten der DDR. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Machte sich besonders um Aufführungen und Rundfunkproduktionen zeitgenössischer Werke verdient.

 

 

hilipp Vandré, Pianist

erhielt seine pianistische Ausbildung bei Leonard Hokanson und Raymund Havenith an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Zudem prägte ihn die Begegnung mit Hans Otte und Sergiu Celibidache.

Sein weithin beachteter Auftritt auf dem »Anarchic Harmonie« Festival 1992 in Frankfurt am Main mit den Sonatas and Interludes von John Cage eröffnete ihm Engagements in den Musikzentren Europas sowie auf verschiedenen Festivals neuer Musik. Vandré war wiederholt beim Ensemble Modern und bei Orchestern wie dem RSO Frankfurt, RSO Köln, dem Nationaltheater Mannheim oder den Bochumer Symphonikern zu Gast. 1995 gründete er das Turfan Ensemble für experimentelle Musik.

RTBF Brüssel und DeutschlandRadio widmeten Vandré ein Porträt. Zudem dokumentieren Rundfunkaufnahmen und CD Produktionen (erschienen bei Mode New York und kreuzberg records Berlin) die außergewöhnliche Arbeit des Pianisten.

 

 

ouglas Vistèl, Cellist

wurde in Kuba geboren, erhielt seine Ausbildung als Cellist an der Musikspezialschule in Santiago de Cuba und in Havanna bei Sarvelio Crespo und Alina Neyra. Er ist Preisträger mehrerer nationaler Wettbewerbe auf Kuba und gelangte in die Semifinales des internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau und des Wettbewerbs Jeunesse Musicale in Belgrad.

 

Er absolvierte sein Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Maria Tschaikowskaja und nahm an Meisterkursen u. a. bei Menahem Pressler, Daniel Shafran und Angelika May teil. Als Solist und Solocellist spielte er mit russischen und südamerikanischen Orchestern. Tourneen führten ihn durch Lateinamerika, Rußland, Estland, Litauen, Jugoslawien und Deutschland.

 

Seit 1992 lebt Douglas Vistèl in Berlin und tritt neben seinen solistischen und kammermusikalischen Engagements mit verschiedenen Berliner Orchestern auf. An der Hochschule für Musik in Havanna hat er seit 1996 eine Gastprofessur inne.


 

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