Dokumentarfilme mit Kurt Schwaen (Auswahl)

Die Ballade vom Glück

Dokumentarfilm über die Proben zum Ballett (1964)

Aus der Fernseh-Reihe der DEFA Bitte nicht stören

Kurt Schwaen

DEFA-Dokumentarfilm, gedreht zu seinem 65. Geburtstag 1974 im Auftrag der Akademie der Künste. Videokassette im KSA

Im Spiel sich erkennen

Dokumentarfilm über das Kindermusiktheater Leipzig (1979). Erstsendung im DDR-Fernsehen 1980. Videokassette und DVD im KSA

Engel der Empörung

Filmessay über Oda Schottmüller. Eine Produktion der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg unter Mitwirkung von Kurt Schwaen (1995). Videokassette im KSA

Kurt Schwaen. Eine weite Reise. Dokumentarfilm 2001.

Buch, Kamera, Ton, Regie: Jochen Kraußer. Schnitt DANI.

Eine Cesar Film Produktion. © Jochen Kraußer. Dauer: 103 Minuten.

BETACAM-, Videokassette sowie DVD im KSA

Zum Inhalt:

Aus dem Abstand eines Segelfliegers und der sich daraus ergebenden Unsicherheit und Unschärfe schaut der Autor mit Kurt Schwaen herab auf dessen Leben und künstlerisches Werk in vorerst vier Gesellschaftssystemen. In einer Art Tiefflug erfassen sie einige wichtige Lebensgefährten zum Dialog über den Komponisten. Flug und Zwischenlandungen nutzt der Film ausgiebig zum Kennenlernen Schwaenscher Musik.

Zur Entstehungsgeschichte des Films:

Nein, so leicht läßt sich ein erfahrener Regisseur wie Jochen Kraußer nicht davon entmutigen, daß sein Drehbuch über einen 90jährigen ostdeutschen Komponisten wegen zu erwartender geringer Einschaltquote 1999 vom Fernsehen abgelehnt wird! Er versucht es ein Jahr später an anderer Stelle und erhält für seinen Dokumentarfilm Unterstützung vom Filmverein Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Anschnallen vor dem Start Zum Abflug bereit

Die Dreharbeiten begannen im Juni 2000 auf dem Flugplatz Strausberg bei Berlin. Schwaens Frau Ina ist seit 1956 begeisterte Segelfliegerin und flog den Komponisten symbolisch von einer Lebensstation zur anderen. Es sollte ein Flug werden,

»wie ihn Gedanken gewöhnlich tun, wenn sie sich erinnern und ein langes Leben, ein Jahrhundert fast, vorüberzieht.«

Der Regisseur mußte sich manches einfallen lassen, bei so vielen Stationen und den großen Distanzen! Im Drehbuch notierte er zur ersten Landung in Schwaens Geburtsstadt Katowice:

»Der Anflug aus distanzierter, lautloser Perspektive hinein in den engen Strudel gemeinen Stadtgeräuschs geschieht wie beim Hinabgleiten und Landen eines Fliegers, aber in übereinander geschichteten Zeitebenen sich überstürzend.«

Nach vielen Zwischenlandungen an Orten, die für das Leben Schwaens von Wichtigkeit gewesen sind, ist das Segelflugzeug längst wieder auf dem heimatlichen Flugplatz gelandet und der Film abgedreht.

Der Regisseur ließ es sich nicht nehmen, Weggefährten Schwaens zu interviewen, u.a. Günter Kunert, Günther Rücker, Wera und Claus Küchenmeister, auch werden Fotos und Ausschnitte aus früheren Dokumentarfilmen und Opernmitschnitte als Dokumente hinzugezogen.

Wie Jochen Kraußer mit diesem vielfältigen Material Schwaens Persönlichkeit als Komponist und Jahrhundertzeuge filmisch und musikalisch gezeichnet hat - darauf dürfen Sie gespannt sein.

Mary Wigman – Die Seele des Tanzes. Dokumentarfilm

Dokumentarfilm. Regisseur: Christof Debler, Kamera: Norbert Busè. Erstausstrahlung 23.06.2008 auf arte.

arte zeigt einen Film über die Ausdruckstänzerin Mary Wigman, die in den 30er Jahren mit ihrem Stil die gesamte Tanzwelt revolutionierte. Die Zusammenarbeit mit Kurt Schwaen begann in den 40er Jahren. Kurt Schwaen hat an diesem Film mitgewirkt.


powered by CMBasic